Aktuelles

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Autofahren im Alter 

 

Nachfolgend finden Sie einige interessante Links zum Thema "Autofahren im Alter - mit und ohne Demenz". Sie können Selbsttests durchführen, Ihr Wissen über die Fülle der Verkehrszeichen und Verkehrsvorschriften auffrischen oder sich über die Verkehrssicherheit informieren. Zusammengestellt wurden diese Links von der Alzheimer Gesellschaft RLP e.V.

 

       Autofahren mit einer Demenzerkrankung
 

 

 

 

 

 

 

 

Gut versichert und gut geschützt  - auch mit Demenz

Private Haftpflicht- und Unfallversicherung überprüfen 

Bei der Erkrankung Demenz gehen viele An- und Zugehörige davon aus, dass für ihre von Demenz Betroffenen im Schadenfall automatisch die Versicherung einspringt. Doch gerade bei der Erkrankung Demenz gelten besondere Regeln  und es empfiehlt sich, entsprechende Klauseln einfügen zu lassen. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat dazu zwei der wichtigsten Versicherungen dargestellt, für die es sich lohnt, Anpassungen vorzunehmen zu lassen, um mögliche Risiken gut abzusichern. Schnell kann die Herdplatte, die vergessen wurde auszuschalten, einen großen  unabsichtlichen Sachschaden verursachen und auch das steigende Unfallrisiko durch Demenz erfordert einen guten Versicherungsschutz. 

 

Nachfolgend einen Überblick der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zu zwei wichtigen Versicherungen, die mit Zusatzklauseln versehen werden sollten:

 

„Private Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen für jeden Haushalt. Sie schützt vor den finanziellen Folgen, wenn man anderen Personen oder deren Eigentum Schaden zufügt. Bei Menschen mit Demenz stellt sich jedoch die Frage der Deliktsfähigkeit. Deliktsfähigkeit bedeutet, dass eine Person für ihre Handlungen haftbar gemacht werden kann. Menschen mit fortgeschrittener Demenz gelten oft als deliktsunfähig, da sie die Tragweite ihrer Handlungen nicht mehr erkennen können. Auch wenn der Demenzkranke schuldlos handelt, ähnlich wie kleine Kinder, können Schäden, die z.B. Nachbarn und Bekannten zugefügt werden, mit einer speziellen Zusatzklausel versichert werden. So können unnötige Streitigkeiten vermieden werden.

Viele Versicherungen bieten mittlerweile eine Demenzklausel an. Diese Klausel stellt sicher, dass auch deliktsunfähige Personen, wie Menschen mit Demenz, versichert sind. Das bedeutet, dass die Versicherung auch dann für Schäden aufkommt, wenn der Versicherte aufgrund seiner Erkrankung nicht haftbar gemacht werden kann. Es ist ratsam, beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung darauf zu achten, ob eine solche Klausel enthalten ist.

Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung bietet finanziellen Schutz bei Unfällen, die zu dauerhaften gesundheitlichen Schäden führen. Für Menschen mit Demenz ist dies besonders wichtig, da sie aufgrund ihrer Erkrankung ein erhöhtes Unfallrisiko haben. Stürze und andere Unfälle können schwerwiegende Folgen haben und hohe Kosten verursachen. Die Unfallversicherung kann helfen, diese Kosten zu decken und die finanzielle Belastung für die Betroffenen und ihre Familien zu reduzieren. Es ist wichtig, eine Versicherung zu wählen, die auch im hohen Alter und bei bestehenden Vorerkrankungen wie Demenz greift.

 

Drei Tipps für den richtigen Versicherungsschutz

  1. Demenzklausel prüfen: Die private Haftpflichtversicherung sollte eine Demenzklausel enthalten. Diese stellt sicher, dass auch deliktsunfähige Personen versichert sind.
  2. Unfallversicherung anpassen: Man sollte eine Unfallversicherung wählen, die auch im hohen Alter und bei bestehenden Vorerkrankungen wie Demenz greift. Wichtig ist, sich über die Leistungen und Bedingungen der Versicherung zu informieren.
  3. Frühzeitig informieren: Eine rechtzeitige Absicherung kann im Ernstfall viel Ärger und finanzielle Belastungen ersparen.

 

Die Ausführungen zeigen, wichtig der passende Versicherungsschutz ist. Eine gute Absicherung kann nicht nur finanzielle Schäden abwenden, sondern auch für ein Stück Sicherheit und Ruhe im Alltag sorgen. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig und umfassend über die Möglichkeiten zu informieren.“ 

(Quelle: Verbraucherzentrale RLP)

 

Die Verbraucherzentrale berät Interessierte dazu telefonisch sowie im Beratungsgespräch.

 

 

                                  

 

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